Du willst deine AirPods verkaufen oder ein Ersatzteil bestellen – und stehst vor der simpelsten und gleichzeitig nervigsten Frage: Welche AirPods habe ich eigentlich? Von außen sehen viele Generationen praktisch gleich aus, und ausgerechnet die Unterschiede, die niemand sieht, entscheiden über den Ankaufspreis. Die gute Nachricht: Mit der Modellnummer bist du in unter zwei Minuten sicher – und diese Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wo sie steht und welche Generation dahintersteckt.
Welche AirPods habe ich? Die Kurzantwort
Verbinde die AirPods mit deinem iPhone, gehe auf „Einstellungen“ → „Bluetooth“, tippe rechts neben deinen AirPods auf das Info-Symbol (ⓘ) und lies die Modellnummer ab. Sie beginnt immer mit einem großen „A“ und hat vier Ziffern, zum Beispiel A3047. Diese Nummer gleichst du mit der Tabelle weiter unten ab – damit steht die Generation eindeutig fest, ganz ohne Raten am Aussehen.
Warum nicht einfach nach Optik gehen? Weil Apple über Jahre nahezu identische Gehäuse verwendet hat. Die AirPods Pro 2 von 2022 und die von 2023 lassen sich am Ohrhörer selbst mit bloßem Auge nicht unterscheiden – sie haben aber unterschiedliche Modellnummern und einen unterschiedlichen Marktwert. Genau deshalb ist die A-Nummer der einzige zuverlässige Weg.
Wo steht die Modellnummer? Drei Wege, die immer funktionieren
Der Weg über die Einstellungen ist der bequemste, funktioniert aber nur, wenn die AirPods noch koppeln und geladen sind. Fällt das weg, hilft der Blick auf die Hardware selbst. Apple graviert die Modellnummer direkt auf die Geräte – sehr klein, hellgrau auf weiß. Ein Handyfoto mit maximalem Zoom bei gutem Licht ist deutlich einfacher zu lesen als das bloße Auge.
- Über die Einstellungen (schnellster Weg): „Einstellungen“ → „Bluetooth“ → Info-Symbol neben den AirPods. Dort findest du Modellnummer, Seriennummer und Firmware-Version.
- Auf den Ohrhörern: Bei den klassischen AirPods steht die Nummer innen am Ansatz des Stiels. Bei den AirPods Pro findest du sie auf der Unterseite jedes Ohrhörers, bei den AirPods Max auf der Innenseite des linken Ohrpolsters (Polster vorsichtig abnehmen).
- Im Ladecase und auf der Verpackung: Im Case steht die Nummer innen im Deckel, auf dem Originalkarton auf dem Aufkleber an der Unterseite. Achtung: Das Case hat eine eigene Modellnummer – dazu gleich mehr.
Wichtig für die Zuordnung: Maßgeblich für die Generation ist die Nummer auf den Ohrhörern. Da einige AirPods-Generationen mit verschiedenen Ladecases verkauft wurden, kann die Case-Nummer allein in die Irre führen – besonders dann, wenn irgendwann ein Ersatz-Case dazugekommen ist.
Modellnummern-Tabelle: welche A-Nummer ist welche AirPods-Generation?
Diese Übersicht folgt den offiziellen Angaben von Apple (Stand Juli 2026). Suche einfach deine Nummer in der mittleren Spalte:
| Modell | Modellnummern (Ohrhörer) | Markteinführung |
|---|---|---|
| AirPods Pro 3 | A3063, A3064, A3065 | 2025 |
| AirPods 4 (mit Active Noise Cancellation) | A3055, A3056, A3057 | 2024 |
| AirPods 4 | A3050, A3053, A3054 | 2024 |
| AirPods Pro 2 (MagSafe-Ladecase mit USB-C) | A3047, A3048, A3049 | 2023 |
| AirPods Pro 2 (MagSafe-Ladecase mit Lightning) | A2698, A2699, A2931 | 2022 |
| AirPods 3 | A2564, A2565 | 2021 |
| AirPods Pro (1. Generation) | A2083, A2084 | 2019 |
| AirPods 2 | A2031, A2032 | 2019 |
| AirPods (1. Generation) | A1523, A1722 | 2016 |
| AirPods Max (Lightning) | A2096 | 2020 |
| AirPods Max (USB-C) | A3184 | 2024 |
| AirPods Max 2 | A3454 | 2026 |
Zwei Dinge fallen dabei auf. Erstens: Die AirPods 4 gibt es in zwei Varianten – mit und ohne aktive Geräuschunterdrückung. Sie sehen identisch aus, sind aber unterschiedlich viel wert; nur die Modellnummer verrät, welche du hast. Zweitens: Zwischen AirPods 3 (2021) und AirPods 4 (2024) liegen drei Jahre und ein spürbarer Preisunterschied – wer hier falsch tippt, verschenkt bares Geld oder ärgert sich später über eine Korrektur.
Das Ladecase hat eine eigene Modellnummer
Das Ladecase ist beim Ankauf kein Zubehör, sondern Teil des Produkts – und es trägt eine eigene A-Nummer. Genau hier entstehen die meisten Verwechslungen, weil dieselbe Ohrhörer-Generation mit unterschiedlichen Cases ausgeliefert wurde:
| Ladecase | Modellnummer | Passend zu |
|---|---|---|
| MagSafe-Ladecase für AirPods Pro 3 | A3122 | AirPods Pro 3 (2025) |
| Kabelloses Ladecase für AirPods 4 (ANC) | A3059 | AirPods 4 mit ANC (2024) |
| Ladecase für AirPods 4 | A3058 | AirPods 4 (2024) |
| MagSafe-Ladecase (USB-C) für AirPods Pro 2 | A2968 | AirPods Pro 2 (2023) |
| MagSafe-Ladecase (Lightning) für AirPods Pro 2 | A2700 | AirPods Pro 2 (2022) |
| Lightning-Ladecase für AirPods 3 | A2897 | AirPods 3 (2022) |
| MagSafe-Ladecase für AirPods 3 | A2566 | AirPods 3 (2021) |
| Ladecase für AirPods Pro (1. Gen.) | A2190 | AirPods Pro 1 (2019 / MagSafe ab 2021) |
| Kabelloses Ladecase | A1938 | AirPods 2 (2019) |
| Lightning-Ladecase | A1602 | AirPods 1 und 2 (2016) |
Praktisch heißt das: Wenn du deine AirPods verkaufst, sollten Ohrhörer und Case zusammengehören. Ein AirPods-3-Paar im günstigeren Lightning-Case (A2897) ist nicht dasselbe wie dasselbe Paar im MagSafe-Case (A2566) – und ein fremdes Ersatz-Case drückt den Wert zusätzlich. Prüfe vor dem Verkauf beide Nummern und gib sie ehrlich an. Das kostet dich zwei Minuten und erspart dir eine Preiskorrektur nach der Prüfung.
AirPods Pro 2: Lightning oder USB-C? Der teuerste Verwechslungsfehler
Schau auf die Ladebuchse deines Cases: Ist es ein schmaler Lightning-Anschluss, hast du die Version von 2022 (Ohrhörer A2698, A2699, A2931 – Case A2700). Ist es ein ovaler USB-C-Anschluss, ist es die Version von 2023 (Ohrhörer A3047, A3048, A3049 – Case A2968). Beide heißen offiziell „AirPods Pro 2“, und die Ohrhörer sehen völlig identisch aus.
Der Unterschied wirkt technisch klein, ist beim Wiederverkauf aber real: Die neuere USB-C-Variante ist jünger, länger softwareseitig unterstützt und wird entsprechend höher bewertet. Wer beim Ankauf „AirPods Pro 2“ auswählt, ohne auf den Anschluss zu achten, bekommt am Ende eine andere Bewertung als erwartet. Ein Blick auf die Buchse – und die Sache ist geklärt.
Warum die Generation über deinen Ankaufspreis entscheidet
Bei AirPods liegt zwischen den Generationen mehr Geld als viele vermuten. Marktbeobachtungen bei Ankaufsportalen zeigen im Sommer 2026 für gut erhaltene AirPods Max Ankaufspreise im dreistelligen Bereich, während die erste AirPods-Generation von 2016 häufig nur noch einen kleinen zweistelligen Betrag bringt (je nach Zustand und Vollständigkeit). Zwischen diesen Polen entscheidet allein die richtige Modellzuordnung darüber, ob dein Angebot realistisch ist.
Genau hier trennt sich seriöser Ankauf von Preisdrückerei. Wird dein Modell zu Beginn ungenau erfasst, ist der Weg zur nachträglichen „Neubewertung“ kurz – ein Muster, das viele beim Geräteverkauf schon erlebt haben. Bei everlectro gilt deshalb die 100 % Preisgarantie: Der angezeigte Preis ist der ausgezahlte Preis, solange die Angaben zu Modell und Zustand stimmen. Deine Aufgabe ist damit nur eine – das Modell einmal korrekt bestimmen. Wie du dabei generell auf der sicheren Seite bleibst, zeigt unser Leitfaden Elektronik verkaufen ohne Preisdrückerei.
Du hast deine Generation gefunden? Dann geht es direkt weiter: AirPods Pro verkaufen oder – für alle anderen Geräte – die Übersicht Geräte verkaufen.
Keine Verbindung zum iPhone? So bestimmst du die AirPods trotzdem
Wenn der Akku tief entladen ist, ein Ohrhörer fehlt oder du gar kein Apple-Gerät zur Hand hast, bleibt der Weg über die eingravierten Nummern – und über die Seriennummer. Sie steht ebenfalls innen im Deckel des Ladecase sowie auf dem Aufkleber des Originalkartons.
- Seriennummer prüfen: Gib sie auf Apples Seite zur Überprüfung des Garantieanspruchs ein. Angezeigt werden Produktbezeichnung und Servicestatus – das bestätigt die Generation.
- Modellnummer offline abgleichen: A-Nummer vom Ohrhörer ablesen und mit der Tabelle oben vergleichen. Das funktioniert auch bei komplett leerem Akku.
- Firmware und Funktionen gegenchecken: Lassen sich die AirPods koppeln, verraten Funktionen wie aktive Geräuschunterdrückung oder ein Lautstärke-Slider am Stiel zusätzlich die Generation.
Ein ehrlicher Hinweis zum Thema Fälschungen: Der Seriennummer-Check bei Apple ist ein starkes Indiz, aber kein hundertprozentiger Beweis – es sind Fälle bekannt, in denen Nachbauten echte, kopierte Seriennummern tragen. Kommen mehrere Merkmale zusammen (Nummer unbekannt, keine „Wo ist?“-Integration, ungewohnte Firmware-Anzeige, schlecht schließender Deckel), ist Vorsicht angebracht.
Vor dem Verkauf: drei Schritte, die dir Ärger ersparen
Ist die Generation geklärt, fehlen nur noch wenige Handgriffe bis zum Versand. Diese drei Punkte machen den Unterschied zwischen einer glatten Abwicklung und einer Rückfrage:
- Modell und Case abgleichen: Beide A-Nummern notieren und prüfen, ob sie zusammengehören. Passt ein Fremd-Case dazu, gib das offen an.
- AirPods aus deinem Apple-Konto entfernen: Die AirPods sind über „Wo ist?“ mit deiner Apple-ID verknüpft. Entkopple sie am iPhone und entferne sie aus der Geräteliste – sonst kann der Käufer sie nicht sauber einrichten. Das Prinzip kennst du von der Apple Watch.
- Vollständig und sicher verschicken: Beide Ohrhörer, Ladecase und (falls vorhanden) Ohrstöpsel zusammen verpacken. Wie du das Paket richtig absicherst, steht in unserem Ratgeber zum sicheren Versand zum Ankauf.
Häufige Fragen zur AirPods-Bestimmung
Wo finde ich die Modellnummer meiner AirPods?
Am schnellsten in den Einstellungen: „Einstellungen“ > „Bluetooth“ > Info-Symbol neben den AirPods. Alternativ ist sie eingraviert: bei klassischen AirPods innen am Stielansatz, bei den AirPods Pro an der Unterseite der Ohrhörer, bei den AirPods Max an der Innenseite des linken Ohrpolsters. Das Ladecase trägt seine eigene Nummer innen im Deckel.
Sind AirPods 3 und AirPods 4 dasselbe?
Nein. Die AirPods 3 kamen 2021 auf den Markt und tragen die Modellnummern A2564 und A2565. Die AirPods 4 stammen aus dem Jahr 2024 und tragen A3050, A3053 oder A3054, in der Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung A3055, A3056 oder A3057. Optisch sind sie sich ähnlich, im Wert unterscheiden sie sich deutlich.
Wie erkenne ich, ob meine AirPods Pro 2 die USB-C-Version sind?
Am Ladeanschluss des Cases. Ein Lightning-Anschluss bedeutet die Ausgabe von 2022 (Ohrhörer A2698, A2699, A2931; Case A2700), ein USB-C-Anschluss die Ausgabe von 2023 (Ohrhörer A3047, A3048, A3049; Case A2968). Die Ohrhörer selbst sehen bei beiden Versionen identisch aus.
Kann ich AirPods ohne Ladecase verkaufen?
Grundsätzlich ja, der Wert sinkt allerdings deutlich, weil das Case fester Bestandteil des Produkts ist und für Laden und Kopplung gebraucht wird. Gib fehlende oder ausgetauschte Teile bei der Bewertung ehrlich an, dann bleibt der angezeigte Preis auch der ausgezahlte Preis.
Woran erkenne ich gefälschte AirPods?
Prüfe die Seriennummer bei Apple, achte auf die Integration in „Wo ist?“, auf eine plausible Firmware-Version und auf die Verarbeitung des Ladecase-Deckels. Ein bestandener Seriennummern-Check ist ein starkes Indiz, aber kein endgültiger Beweis, da Fälschungen mitunter kopierte Seriennummern tragen.
Fazit: eine Nummer, volle Klarheit
Die Frage „Welche AirPods habe ich?“ beantwortet keine Optik, sondern eine vierstellige Nummer hinter dem Buchstaben A. Zwei Minuten in den Einstellungen oder ein Handyfoto vom Stielansatz genügen – danach weißt du sicher, welche Generation vor dir liegt, was sie wert ist und welches Ladecase dazugehört. Wer diese Angaben korrekt macht, bekommt bei everlectro genau den Preis ausgezahlt, der ihm angezeigt wurde.
Weiter zum Verkauf: Gerät bewerten und verkaufen · AirPods Pro verkaufen · alle Geräte im Überblick · iPhone verkaufen · Häufige Fragen. Du bist dir auch beim iPhone unsicher? Dann hilft dir Welches iPhone habe ich? weiter. Die offiziellen Modellangaben findest du zudem direkt bei Apple Support: AirPods identifizieren.