Welches MacBook habe ich? Modell, Chip & Baujahr in 2 Minuten bestimmen

Sie wollen Ihr MacBook verkaufen, ein Zubehörteil bestellen oder einfach wissen, ob das nächste große Update noch kommt – und stehen vor der Frage: Welches MacBook habe ich eigentlich? Die gute Nachricht: Ihr Mac verrät es Ihnen selbst, in unter zwei Minuten und ohne Werkzeug. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen die zuverlässigsten Wege, Modell, Chip und Baujahr zu bestimmen – und warum gerade jetzt, kurz vor macOS 27, besonders der verbaute Chip über den Wert Ihres Geräts entscheidet.

Die schnelle Antwort: „Über diesen Mac“ zeigt alles Wichtige

Klicken Sie oben links in der Menüleiste auf das Apple-Logo und wählen Sie „Über diesen Mac“. Im Fenster, das sich öffnet, sehen Sie auf einen Blick die wichtigsten Eckdaten: die Modellbezeichnung (z. B. „MacBook Air“), das Baujahr beziehungsweise die Chip-Generation, den verbauten Prozessor (etwa „Apple M2“ oder „Intel Core i5“) sowie die Seriennummer. Diese drei Angaben – Modell, Chip und Baujahr – reichen in den allermeisten Fällen schon aus, um Ihr MacBook eindeutig zu identifizieren.

Wer es ganz genau wissen will, klickt im selben Fenster auf „Weitere Infos“ und anschließend ganz unten auf „Systembericht“. Unter „Hardware-Übersicht“ finden Sie dort die exakte Modellkennung (englisch „Model Identifier“, z. B. „Mac14,2“), die Ihr Gerät unverwechselbar macht.

Drei zuverlässige Methoden, Ihr MacBook zu bestimmen

Je nachdem, ob Ihr MacBook noch startet oder nicht, führen unterschiedliche Wege ans Ziel. Diese drei Methoden decken praktisch jeden Fall ab:

  1. Über das laufende System (am schnellsten): Apple-Menü und „Über diesen Mac“. Hier stehen Modell, Chip, Baujahr und Seriennummer direkt.
  2. Über die Gehäuse-Rückseite: Drehen Sie das MacBook um. Im kleinen Text oberhalb des CE-Zeichens steht die Modellnummer in der Form „A“ plus vier Ziffern (z. B. A2681). Diese „A-Nummer“ lässt sich online eindeutig einem Modell zuordnen – ideal, wenn das Gerät nicht mehr anspringt.
  3. Über die Apple-ID-Geräteliste: Melden Sie sich auf appleid.apple.com an und öffnen Sie den Bereich „Geräte“. Ein Klick auf den MacBook-Namen zeigt Modell und Seriennummer – praktisch, wenn Sie das Gerät gerade nicht zur Hand haben.

Mit der Seriennummer können Sie zusätzlich über die offizielle Apple-Seite zur Geräteabdeckung prüfen, ob noch Garantie- oder AppleCare-Ansprüche bestehen – ein Pluspunkt, der beim Verkauf bares Geld wert sein kann.

Intel oder Apple Silicon? Warum der Chip jetzt über den Wert entscheidet

Der wichtigste Unterschied bei MacBooks der letzten Jahre ist nicht das Modell, sondern der Chip. Seit Ende 2020 verbaut Apple eigene Apple-Silicon-Chips (M1, M2, M3, M4 …). Davor – und bei manchen Modellen bis ins Jahr 2020 hinein – kamen Intel-Prozessoren zum Einsatz. In „Über diesen Mac“ erkennen Sie das sofort: Steht dort „Apple M…“, haben Sie ein Apple-Silicon-MacBook. Steht dort „Intel Core i…“, ist es ein Intel-Modell.

Diese Unterscheidung ist 2026 besonders relevant. Apple hat auf der WWDC am 8. Juni 2026 macOS 27 „Golden Gate“ vorgestellt – das erste macOS, das ausschließlich auf Apple-Silicon-Macs läuft. Damit ist das aktuelle macOS 26 „Tahoe“ voraussichtlich die letzte Version, die Intel-Macs noch unterstützt; macOS 27 erscheint voraussichtlich im Herbst 2026. Für Besitzer eines Intel-MacBooks heißt das: Ihr Gerät erhält danach keine großen Funktions-Updates mehr (sicherheitsrelevante Updates liefert Apple erfahrungsgemäß noch eine Weile nach).

Genau hier liegt der wirtschaftliche Punkt: Ältere Intel-MacBooks verlieren mit dem Auslaufen des Software-Supports erfahrungsgemäß schneller an Wert. Wer den Verkauf ohnehin erwägt, fährt meist besser, solange das Gerät noch auf einer aktuell unterstützten macOS-Version läuft – also jetzt, bevor der Markt mit dann „abgekündigten“ Intel-Modellen voller wird.

So ordnen Sie Ihr Modell grob ein

Zur schnellen Orientierung – ohne Anspruch auf jede Sondervariante:

  • MacBook Air & MacBook Pro mit M1, M2, M3 oder M4 → Apple Silicon, ab Ende 2020. Diese Geräte bekommen macOS 27 und sind am Gebrauchtmarkt am gefragtesten.
  • MacBook Air 2020 und MacBook Pro 13" 2020 mit Intel, MacBook Pro 16" 2019 → Intel. Diese laufen voraussichtlich letztmalig mit macOS 26 Tahoe.
  • MacBook (12") und ältere MacBook Pro/Air bis 2017 → Intel, deutlich älter; hier zählt vor allem der Zustand.

Die genaue Zuordnung nehmen Sie am sichersten über die Modellkennung oder die A-Nummer vor. Im Zweifel hilft Ihnen unser Team bei der Bewertung – nennen Sie uns einfach Modell, Chip und Baujahr.

Was ist mein MacBook noch wert – und wie verkaufe ich es sicher?

Der Wert eines gebrauchten MacBooks hängt vor allem von vier Faktoren ab: Modell und Chip-Generation, Zustand (Display, Gehäuse, Tastatur), Akku-Zyklen und Speicherausstattung (RAM/SSD). Apple-Silicon-Modelle erzielen aktuell die besten Preise, aber auch gepflegte Intel-MacBooks haben einen klaren Marktwert – gerade jetzt, vor dem Support-Ende, lohnt sich der Blick auf den Ankaufspreis.

Bei everlectro bekommen Sie eine faire, transparente Bewertung – ohne die in der Branche verbreitete Masche, den Preis bei der Begutachtung nachträglich zu drücken. Unser Versprechen: transparenter Festpreis, sichere und nachweisbare Datenlöschung und eine Preisgarantie, auf die Sie sich verlassen können. Den aktuellen Ankaufswert ermitteln Sie unkompliziert über unsere Seite MacBook verkaufen oder allgemein unter Gerät verkaufen.

Bevor Sie Ihr MacBook abgeben, sollten Sie es vom iCloud-Konto trennen und vollständig zurücksetzen. Wie Sie die Aktivierungssperre und Apple-ID korrekt entfernen, erklären wir Schritt für Schritt im Ratgeber MacBook verkaufen: Apple-ID & Aktivierungssperre entfernen. Wie Sie zusätzlich alle persönlichen Daten sicher und unwiederbringlich löschen, lesen Sie unter Daten sicher löschen vor dem Verkauf. Eine kurze Reihenfolge: zuerst ein Backup erstellen, dann aus iCloud/Apple-ID abmelden und „Wo ist?“ deaktivieren, anschließend das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen und macOS sauber neu aufsetzen.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie finde ich heraus, welches MacBook ich habe?

Klicken Sie oben links auf das Apple-Logo und wählen Sie „Über diesen Mac“. Dort sehen Sie Modell, Chip und Baujahr. Über „Weitere Infos“ und „Systembericht“ finden Sie zusätzlich die exakte Modellkennung.

Wie erkenne ich, ob mein MacBook Intel oder Apple Silicon hat?

In „Über diesen Mac“ steht der Prozessor. „Apple M1/M2/M3/M4“ bedeutet Apple Silicon, „Intel Core i5/i7“ bedeutet ein Intel-Modell. Apple-Silicon-MacBooks gibt es seit Ende 2020.

Bekommt mein Intel-MacBook noch macOS 27?

Voraussichtlich nicht. macOS 27 „Golden Gate“ (vorgestellt auf der WWDC im Juni 2026) läuft nur auf Apple-Silicon-Macs. macOS 26 Tahoe ist voraussichtlich die letzte für Intel-Macs verfügbare Version; Sicherheitsupdates liefert Apple in der Regel noch eine Weile nach.

Lohnt es sich, mein älteres MacBook jetzt zu verkaufen?

Häufig ja. Mit dem auslaufenden Software-Support sinkt der Wert älterer Intel-Modelle erfahrungsgemäß schneller. Solange das Gerät noch auf einer unterstützten macOS-Version läuft, erzielen Sie meist einen besseren Ankaufspreis.

Auch praktisch: Das gleiche Prinzip gibt es fürs iPhone – so bestimmst du dein Modell und deine Generation in zwei Minuten: Welches iPhone habe ich?

Verkaufen. Verdienen. Wiederverwenden.

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